Tipp zum Trampolinspringen
Trampolinspringen ist gesund und fördert das Wohlbefinden

Mediziner und Krankenkassen empfehlen zur Gesunderhaltung ein tägliches Bewegungstraining. Doch wer hat in unserer leistungsorientierten Gesellschaft schon die Zeit oder die Möglichkeit, täglich Sport zu treiben? Trampolinspringen bietet hier eine überraschende Alternative für den stressgeplagten Menschen.

Es stärkt das Herz-Kreislauf-System, reduziert das Körperfett und fördert den Muskelaufbau. Insbesondere die Rückenmuskulatur wird gestärkt, womit das Training auf dem Trampolin den beiden großen Volkskrankheiten Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen optimal entgegen wirkt.

Sanftes Springtraining auf dem Trampolin vertieft die Atmung. Dadurch werden Zellen und Organe besser mit Sauerstoff versorgt. Durchblutung, Stoffwechsel und Immunsystem werden angeregt, was auf Dauer zu einer stabilen Gesundheit führt.

Tägliches Trampolinspringen löst Verspannungen und Verkrampfungen und baut Stress ab. Gleichgewichtssinn und Koordination werden verbessert und führen gerade bei älteren Menschen zu größerer Sicherheit bei Bewegungen im Alltag.

Egal, ob Sie sich für ein Minitrampolin im Schlafzimmer oder ein großes Trampolin im Garten entscheiden – die Wirkung des Trampolinspringens ist die gleiche, wenn Sie einige grundlegende Hinweise beachten.

Beginnen Sie Ihr tägliches Training mit einigen Minuten sanften Schwingens auf dem Trampolin. Steigern Sie allmählich die Trainingszeit auf 15 Minuten am Tag. Eine Viertelstunde täglich reicht vollkommen aus, um die beschriebenen positiven Effekte zu erzielen.

Zu beachten ist, dass Kinder unter sechs Jahren noch keinen voll entwickelten Gleichgewichtssinn haben und daher nie ohne Begleitung Trampolin springen sollten. Um Unfälle und Verletzungen durch Zusammenstöße zu vermeiden, empfehlen Unfallärzte, dass jeweils nur ein Kind auf dem Trampolin springen sollte. Auch für ältere, untrainierte Menschen besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr, weshalb eine Einweisung für das richtige Üben empfohlen wird.

Für noch mehr Sicherheit beim Trampolinspringen sorgen Sicherheitsnetze, Haltestangen und vor allem eine gute Qualität des Geräts. Sollen die Bandscheiben geschont werden, ist ein hochelastisches Trampolin unabdingbar. In jedem Fall gilt, das Trampolin dem Körpergewicht entsprechend zu wählen.

Menschen mit Bandscheiben- oder Gelenkschäden sollten mit ihrem Arzt sprechen, bevor sie sich für diese Trainingsmethode entscheiden und ein Trampolin anschaffen. Die Einweisung durch einen Physiotherapeuten sorgt für eine gelenkschonende Haltung und beugt falscher Trainingshaltung vor.

Zu Beginn des Trainings können Schwindelgefühle auftreten. Das ist normal und kann durch das Einlegen einer kleinen Pause vermieden werden. Lassen Sie sich davon nicht abhalten, denn Trampolinspringen macht Spaß, weckt die Lebensfreude und fördert die Gesundheit.